Philipp Melanchthon

„Die Jungend recht bilden ist etwas mehr als Troja erobern.“

Humanist, Theologe, Lehrer: Philipp Melanchthon, der berühmte Namensgeber unserer Schule, steht für Aufbruch und Reformen. Am 28. August 2018 jährte sich seine berühmte Antrittsrede an der Universität von Wittenberg zum 500. Mal. Sein Leben und Wirken erkunden wir in verschiedenen Projekten.

Philipp Melanchthon, © Evangelische Gesamtschule Wittenberg / Inna Philippeit

Wer war Philipp Melanchthon?

Fakten, die Schüler*innen zusammengetragen haben:

  • Er besucht früh eine Lateinschule und schon mit 12 Jahren die Heidelberger Universität.
  • Schon in seiner Heimatstadt galt er als Wunderkind.
  • Im eigenen Hause gründete er eine private Schule für jüngere Schüler.
  • 1518 kam er als Professor der griechischen Sprache nach Wittenberg, dort hielt er die viel beachtete Antrittsrede in der Schlosskirche.
  • Er heiratete die Tochter des Wittenberger Bürgermeisters.
  • Er war der wichtigste Mitarbeiter Luthers.
  • Er schrieb auch wichtige Lehrbücher zu Fächern wie Rhetorik, Ethik, Physik und Astrologie.
  • Er führte in Kursachsen eine große Schul- und Universitätsreform durch, die auch für andere Länder vorbildlich wurde.
  • Sein Wirken als Bildungsorganisator: Er war an wohl 50 Schulgründungen beteiligt. Das brachte ihm den Namen ,,Lehrer Deutschlands‘‘ ein (Praeceptor Germaniae)
  • Sein Griechischlehrer soll gesagt haben: ,, Schwarzerdt heißt du, ein Grieche bist du, griechisch soll auch dein Name lauten.“

Bekannte Zitate des Reformators

…zusammengetragen von den Schüler*innen der Evangelischen Gesamtschule:

Die Jungend recht bilden ist etwas mehr als Troja erobern.


Wir Deutschen schmausen uns arm, schmausen uns krank, schmausen uns in die Hölle.


Das menschliche Herz kann nicht sein, wenn es nicht auf Gott stützt , wenn es nicht in ihm als seinem Grunde ruht.


Wir sind dazu geboren, uns im Gespräch einander mitzuteilen.


Es kann kein Zweifel bestehen, dass der Lebensform des Lehrens und Lernens das größte Wohlgefallen Gottes gilt.


Wer Christus hat, hat alles und kann alles.


Wer beten kann, ist selig dran.


Was aber schafft dem ganzen Menschengeschlecht größeren Nutzen als die Wissenschaft? Keine Kunst, kein Handwerk, ja nicht einmal die Früchte selber, die durch die Erde hervorgebracht werden, auch nicht die Sonne, die viele für die Schöpferin des Lebens halten, ist nötiger als die Wissenschaft.