Das Betriebspraktikum

Aktuelle Infos sowie Fragen und Antworten haben wir für die Schulgemeinschaft auf einer gesonderten Seite zusammengestellt: Betriebspraktikum SJ 2020/ 2021.

Betriebspraktika sind wichtige Bestandteile der Berufs- und Studienorientierung an unserer Schule. Durch den direkten Kontakt zu Menschen in Unternehmen erhalten Schülerinnen und Schüler wertvolle berufliche Informationen aus erster Hand und die große Chance, Ausbildungsberufe und Berufsfelder praktisch kennenzulernen.

Verpflichtende Betriebspraktika

Die folgenden Betriebspraktika sind an unserer Schule verpflichtend und werden am Ende des Schuljahres durchgeführt:

  • Klassenstufe 7 (2 Tage)
  • Klassenstufe 8 (5 Tage)
  • Klassenstufe 9 (10 Tag)

Die Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz liegt hauptsächlich in der Verantwortung der Schüler*innen. Die Praktika werden durch die Schule begleitet. Es erfolgt eine Vor- und Nachbereitung innerhalb des Wirtschaftsunterrichts. Des Weiteren wird die Durchführung von freiwilligen Praktika innerhalb der Ferienzeiten unterstützt.

Fragen und Hinweise zum Praktikum oder zu offenen Praktikumsplätzen gern an berufsorientierung@evangelische-gesamtschule.

Die Regelungen zum Schülerbetriebspraktikum sind nachzulesen im Runderlass des MK vom 25.6.2014-24-83004

Hinweis zum Versicherungsschutz

Alle Schülerinnen und Schüler sind während des Praktikums versichert. Grundlage ist die unterzeichnete Praktikumsvereinbarung. Im o.g. Erlass heißt es dazu:
„Für die Dauer des Schülerbetriebspraktikums unterliegen die Schülerinnen und Schüler wie beim Schulbesuch der gesetzlichen Unfallversicherung.

Falls ein Unfall passiert, muss die Unfallmeldung direkt an unsere Schule erfolgen.

Es besteht gesetzlicher Haftpflicht- und Unfallversicherungsschutz durch den Praktikumsbetrieb. Der Krankenversicherungsschutz ist privat geregelt. Die Haftung des Schülers / der Schülerin ist auf grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz beschränkt.

Gewünschter Stundenumfang für Betriebspraktika unserer Schule:

  • 7. Klasse: mindestens 6 Stunden, maximal 7 Stunden
  • 8. und 9. Klasse: 7 Stunden (unter 15 Jahre) bis 8 Stunden (ab 15 Jahren)

Rechtliche Grundlage

Grundsätzlich gilt das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) im Betriebspraktikum.

  • Die Dauer der täglichen Arbeitszeit darf 8 Stunden, in der Woche 40 Stunden nicht überschreiten (§ 8 JArbSchG).
  • Schüler unter 15 dürfen dürfen höchstens 7 Std. täglich und insgesamt nur 35 Std. pro Wo. beschäftigt werden.
  • Jugendliche ab 15 dürfen höchstens 8 Stunden täglich oder 8,5 Stunden bei entsprechendem Ausgleich an anderen Wochentagen und insgesamt nur 40 Stunden pro Woche im Praktikum arbeiten.

Weitere Regelungen:

  • Arbeit ohne Pause: nicht länger als 4,5 Std.
  • Ruhepausen von 30 Minuten bei 4,5 bis 6 Std. Arbeitszeit
  • Ruhepausen von 60 Minuten bei mehr als 6 Stunden Arbeit
  • Nach Beendigung der täglichen Arbeit dürfen Jugendliche nicht vor Ablauf einer ununterbrochenen Freizeit von mindestens 12 Stunden beschäftigt werden.
Quelle: https://magazin.sofatutor.com/schueler/schulpraktikum-musst-du-beachten/, Abruf 19.06.2021
  • Die Praktikumsvereinbarung wird mit Schulstempel an die Schüler*innen ausgeteilt.
  • Der Praktikumsplatz wird selbständig von den Schüler*innen gesucht. Falls es Problem gibt, unterstützt die Schule.
  • Falls ein Unternehmen zusagt, füllt der/die Verantwortliche im Unternehmen die Praktikumsvereinbarung aus.
  • Ansprechpartner*in im Unternehmen, Schüler*in und Eltern unterschreiben das Dokument.
  • Das ausgefüllte und unterschriebene Dokument wird der verantwortlichen Lehrkraft in der Schule übergeben.
  • Die Lehrkraft unterschreibt die Vereinbarung und der/die Schüler*in erhält zwei Kopien. Die eine wird dem Unternehmen übergeben. Die andere verbleibt bei dem / der Schüler*in.

Ohne Praktikumsvereinbarungen kann das Praktikum nicht angetreten werden. Die Vereinbarung ist Grundlage für den Versicherungsschutz.

Das Betriebspraktikum ist eine schulische Veranstaltung. Grundlage ist eine von allen Seiten unterschriebene Praktikumsvereinbarung, siehe oben. Unterlagen zur Dokumentation werden den Schüler*innen vor Praktikumsbeginn ausgeteilt. Die Schüler*innen stellen selbständig sicher, dass die Dokumentation erfolgt.


Die ausgefüllten Unterlagen (Tagesberichte, Einschätzung/Teilnahmebestätigung des Unternehmens, Reflexionsbogen) sind nach Abschluss des Praktikums als gescannte Dokumente auf die Lernplattform hochzuladen. Dafür werden entsprechende Aufträge bereitgestellt. Die Originalunterlagen verbleiben in der Praktikumsmappe. Sie wird im Wirtschaftsunterricht und für alle weiteren Praktika genutzt.

Inhalte der Praktikumsmappe

In der Klassenstufe 9 wird weiterhin ein Praktikumsbericht erstellt. Für das Schuljahr 2020/2021 entfällt dieser Bericht, da das Praktikum wegen der Corona-Situation nicht verpflichtend durchzuführen ist.